Mai 24

Leipzig am Rhein

Von Helmut A. Müller | In Kunst, Rezensionen

Klasse Ottersbach / Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
Publikation zur gleichnamigen Ausstellung vom 18.01. – 14.04.2013 in der Rudolf-Scharpf-Galerie,
der Projektgalerie des Wilhelm-Hack-Museums für junge Kunst in Ludwigshafen
Hrsg. von Heribert C. Ottersbach und Reinhard Spieler mit einem Vorwort von Reinhard Spieler und
einem Gespräch zwischen Reinhard Spieler und Heribert C. Ottersbach
Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen a. Rhein, 2013, 94 S., zahlreiche Farbabbildungen, Broschur,
Format 28 x 21 cm, € 15,–
In der seit 2009 von Heribert C. Ottersbach betreuten Malereiklasse der Hochschule für Grafik und
Buchkunst Leipzig verbinden sich die malerische „Leipziger Tradition“ und Konzeptualität zu einem
offenen, medienübergreifenden Verständnis von Malerei. Das gibt u.a. Selma van Panhuis die
Freiheit, neben der Malerei auch installativ zu arbeiten. Rania Akl setzt auf Mischtechnik auf
kollagierten Leinwänden und auf Skulptur. „Meine Arbeiten haben eine starke physische Materialität,
man muss sie anfassen. Die Haltung einer Malerin erlaubt es mir, die Plastizität und Eigenschaften
von Materialien zu untersuchen“ (Rania Akl). Ihre Installation ‚Corps montgolfière‘, 2012, Eisen,
Draht, Faden und Papier erinnert an einen abgeformten weiblichen Unterkörper, ihre Arbeit ‚Mes
bottes‘, 2012, Draht, Faden, Nagel und Papier an Stiefel. Und Tilman Aumüller realisiert neben zu
raumfüllenden Installationen erweiterten Zeichnungen auf Papier Videos wie ‚Pocketful of Talents‘,
2012. Unter den klassischen malerischen Positionen fällt die 1983 in Leipzig geborene Sophie Loth
mit atmosphärisch dichten Landschaftsbildern auf, die im weiteren Sinne in der Tradition der
romantischen Landschaftsmalerei stehen.
(ham)

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